Wanderschmiede gehören zur Kategorie der »peripatetischen Gruppen« (Peripatetic People), weil sie für sesshafte Kunden arbeiten. Leben und arbeiten müssen sie aber dort, wo ihre Rohstoffe (Erz, Holzkohle, Wasser) in ausreichenden Mengen vorkommen, also in Fluss- und Waldnähe (Köhler, Waldbewohner)
Technisch ist das Schmieden kategorisiert als metallverarbeitendes Fertigungsverfahren der Umformtechnik, primäre Werkzeuge sind Hammer, Zange und Amboß.
Raseneisenerz- und Holzvorkommen sowie Wasser finden sich insbesondere in den feuchten und sumpfigen Niederungsgebieten des nördlichen Europa westlich des Rheins und nördlich der Donau. Sobald die oberflächennahen Raseneisenerzvorkommen verarbeitet sind, muss der Schmied zum nächsten Vorkommen weiterziehen. Die Eisenverhüttung mit Rennöfen ab etwa 500 BC ging von diesem Großraum aus. Wanderschmiede ermöglichten den Know-How-Transfer.
Markolf BrumlichMarkolf BrumlichEliade, MirceaRobert EislerSiegbert HummelLehnhardt, EnricoNieling, JensPreßlinger, H., Eibner, C.Ruben, Walter: Eisenschmiede und Dämonen in Indien. Ergebnisse einer Reise, die mit Unterstützung des Forschungs-Institutes für Kulturmorphologie in Frankfurt a.M. und des Türkischen Unterrichtsministerium durchgeführt wurde. Mit 60 Abb. auf 33 Taf. XX, 306 S. Leiden 1939: Brill.Leo WienerErnst Fuhrmann, Sieglinde MierauValérie Bajou, Wolfgang Storch: Begleitband 336 S., München 1987: Prestel. Inhalt u.a.Harald Meller (Hg.): Begleitband 205 S. Stuttgart: Theiss. Inhalt u.a.:,,reisegeschichte.de © 1998–2026 Norbert Lüdtke. Alle Rechte vorbehalten. All rights reserved.,,