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Backcountry-Navigation
Die »Backcountry«-Navigation mit naturgegebenen Landmarken setzt dort ein, wo die Wege (falls es welche gibt) eher verwirren als eindeutig führen, in Natur und Wildnis. Dieses Wissen findet sich
- bei Waldläufern;
- Steinhaufen (Steinmann, Cairns) sind dauerhafte Zeugen des uralten Versuches in der Wildnis Landmarken zu setzen;
- andere Schwerpunkte setzen das Militär (Truppenbewegungen im Gelände), im Naturschutz (wildlife corridor), Robotik (Mars Rover). Hierzu sind umfangreichere wissenschaftliche Untersuchungen vorhanden.
Sieht man sich an, wie Wasser bergab fließt, so zeigt sich Backcountry-Navigation anschaulich. Wasser löst das Problem den kürzesten Weg des geringsten Widerstandes zu finden auf rein physikalische Weise. Bergauf ist das schwieriger und ohne Erfahrung und Wissen nicht zu haben, zumal der `Weg´ eher ein Korridor mit einer gewissen Breite ist. Umgekehrt heißt dies, die Richtung zu wechseln, wenn der Widerstand zu hoch ist (»parsimonious movement« von William Warntz).
Crawford, Matthew Allan
An analysis of terrain roughness: Generating a GIS application for prescribed burning.
Masterthesis May 2008 Texas Tech University. Online- Dalton RC. The secret is to follow your nose: route path selection and angularity. Environ Behav. 2003;35(1):107–131. doi: 10.1177/0013916502238867
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