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wiki:man_of_the_bush

Man of the Bush

Menschen, die außerhalb der Gemeinschaft im Wald, Busch oder Feld leben, sind nicht geheuer und werden in der Vorstellung leicht zum Ungeheuer, zum Wilden Mann (engl. woodwose, frz. homme sauvage, it. uomo selvatico), der als Wilder Jäger seine Unendliche Fahrt treibt. Weltweit finden sich Mythen und Märchen über menschenähnliche Wesen, halb mensch halb Tier, die immer wieder in der Wildnis gesichtet werden - immer scheu, manchmal hilfreich, manchmal strafend wie Trickster:

  • 2. Jahrtausend BC: Enkidu in Mesopotamien
  • Satyr, σάτυρος, sátyros, auch Σειληνός Silēnós griechische Waldgeister
  • Silvanus, der römische Gott der Wälder
  • Faunus (römisch)
  • Yeti im Himalaya
  • Nuk-luk oder nook-luck in Kanada und Alaska
  • Bigfoot in Nordamerika
  • Waldmann (Abanauyu) im Osten Russlands
  • Vargr in Skandinavien
  • Rübezahl (tschechisch Krakonoš `Kieferträger´, polnisch Liczyrzepa `Rübenzähler´)) im Riesengebirge
  • Waldschrat
Christian Rätsch, Heinz J. Probst
Namaste Yeti
Sei gegrüßt, Wilder Mann!
Knaur TB München 1985, 430 S.
Eine fröhliche Wissenschaft, jedoch ernsthaft betrieben rund um die Geschichten 
über Wilde Männer und Wilde Frauen von Adam bis zum letzten Neandertaler. 
Mit einem Glossar aller Namensformen (22 S.) und einer Bibliographie (16 S.), 
einer Comicographie, Discographie und Filmographie

  • Moritz von Schwind
    Rübezahl 1846/51
    Öl auf Malkarton, 53,2×28,4 cm Wallraf-Richartz-Museum Köln
wiki/man_of_the_bush.txt · Zuletzt geändert: 2021/06/14 11:44 von norbert