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Fahrzeugschutz

Das größte statistische Risiko für Reisende ist der Straßenverkehr:

  1. Unterwegs verbringen Reisende natürlich mehr Zeit auf der Straße.
  2. Das erlernte und gewohnte Verhalten im Straßenverkehr muss umprogrammiert werden:
    1. andere Gesetze, Regeln und unbekannte Schilder,
    2. andere Straßenführung an Abfahrten oder Kreuzungen,
    3. neuer Verhaltenskodex: distanzärmer, aggressiver, hektischer, hupend, mit Blechkontakt usw.
  3. Man fällt als »reicher« Ausländer auf oder löst als Tourist das Signal »leichtes Opfer« aus. Das hat Folgen: smash-and-grab, stoning, car-jacking, Hi-Jacking, Entführung.

Die Gefahrenlage hinsichtlich Unfall, Panne, Einbruch, Diebstahl wird dadurch verändert, das Risiko erhöht. Versicherungen schützen zwar gegen die ärgsten Folgen von Katastrophen, doch lässt sich durch eine Risikoanalyse und geeignete Vorsorge das Risiko minimieren, letztlich durch angepasstes Verhalten und durch technische Sicherungen zum Schutz des Fahrzeugs.

Außenhautsicherung

Türen innen mit Zusatzsicherungen verschließen, also etwa mit Drahtseil (3 oder 4 mm) und verschraubbaren Drahtseilklemmen (z. B. Stabilit) Seilstücke mit zwei Kauschen in jeweils passender Länge zuschneiden. Als Befestigungspunkte auf Tür und Rahmen dienen entweder vorhandene Verschraubungen oder neue Bohrungen mit Seilschloss oder Keilendklemme aus dem Schiffsbedarf.

Abschreckung

Improvisierte Maßnahmen, die von außen sichtbar sind und abschrecken, weil zeitaufwändiger:

  • Drehsitze mit den Lehnen zu den Türen drehen und die Sitze starr verbinden.
  • Türgriffe mit einem Ratschengurt gegeneinander versperren.
  • Hinweis auf GPS-Verfolgung.
  • Hinweis auf Hund im Fahrzeug.
  • Grüne Gummischlange.
wiki/fahrzeugschutz.txt · Zuletzt geändert: 2021/05/31 08:07 von norbert