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wiki:grenze_zwischen_leben_und_tod

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 Die Kraft der Sterbegeschichten leidet darunter, daß sie immer vom gleichen Autor erzählt werden, der Stil wechselt nicht. Das zugrundeliegende Konzept ist stärker als die Authentizität der Erfahrungen. Praktische Tips muß man sich erarbeiten. Ich hätte mir Zusammenfassungen nach jedem Kapitel gewünscht und ein abschließendes Kapitel über mentale, körperliche und spirituelle Vorbereitungen. Leider fehlt ein Register. Das Literaturverzeichnis nennt englischsprachige Titel zu den elf Themen. Deutschsprachige Titel mit spirituellem Charakter wurden hinzugefügt, jedoch nicht ganz logisch eingeordnet. Die Kraft der Sterbegeschichten leidet darunter, daß sie immer vom gleichen Autor erzählt werden, der Stil wechselt nicht. Das zugrundeliegende Konzept ist stärker als die Authentizität der Erfahrungen. Praktische Tips muß man sich erarbeiten. Ich hätte mir Zusammenfassungen nach jedem Kapitel gewünscht und ein abschließendes Kapitel über mentale, körperliche und spirituelle Vorbereitungen. Leider fehlt ein Register. Das Literaturverzeichnis nennt englischsprachige Titel zu den elf Themen. Deutschsprachige Titel mit spirituellem Charakter wurden hinzugefügt, jedoch nicht ganz logisch eingeordnet.
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-===== Das Selbst und die Fremde ===== 
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-  Jens Clausen 
-  Das Selbst und die Fremde 
-  Über psychische Grenzerfahrungen auf Reisen 
-  1. Auflage, Edition Das Narrenschiff im Psychiatrie-Verlag Bonn 2007 
-  Pappband mit Umschlag 13x21 cm: 340 Seiten 
-//»Ich schreibe, Ich lese. Ich atme. Ich esse. In dieser Reihenfolge. Man könnte mir die Nahrung wegnehmen, die Luft zum Atmen, vielleicht sogar die Bücher, aber wenn man mir Stift und Papier nehmen würde, ich hätte dem Wahnsinn nichts mehr entgegenzusetzen.«// 
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-Der Autor verknüpft literarische Reiseschilderungen mit psychischen Aspekten und geht der Frage nach, wie Menschen auf Reisen ihr Selbst verlieren. – Eine äußerst interessante Betrachtungsweise, besonders für Globetrotter, für die Reisen mehr ist als Urlaub und denen man zugestehen darf, daß ihre Reisen sie häufig an Grenzen bringen, die ihr Selbst in Frage stellen. Ein Motto des Globetrotter-Clubs könnte durchaus sein: »Leute ohne Macke sind Kacke«; doch ist nicht jeder mit Macke willkommen, es sei denn, er rackert sich reisend damit ab. 
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-Der Appetit reflektionserprobter Globetrotter ist mit diesem Buch sicher zu wecken, insbesondere die einleitenden Kapitel sind von grundsätzlichem Interesse und behandeln zunächst Aspekte des Reisens, des Fremden und des Selbst. Doch stellt der Autor erhöhte Anforderungen an seine Leser – entstand das Buch doch aus seiner Doktorarbeit und handelt in der Hauptsache vom irritierten Selbst (Dissoziation), vom erschöpften (Depression), vom verunsicherten (adoleszente Krisen) und entgleitenden Selbst (Wahn und Psychose). Was vielleicht abschreckend klingt, ist trotz aller Theorie mit beiden Füßen fest auf dem selben Boden, auf dem wir Reisende ebenfalls stehen und verzichtet auf fachsprachliche Pirouetten. 
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-//»Wagt’s mit meiner Kost ihr Esser, morgen schmeckt sie euch schon besser und schon übermorgen gut«// – das [[wiki:wagnis|Wagnis]], die Reisen und sich Selbst einmal anders zu betrachten, führt jedenfalls zu erhellenden Einsichten. Eine zentrale Kategorie des Werkes ist „die Fremde“ – ein Thema, das wiederholt auf die wechselwirkende Berührung von Welt und Selbst hinweist. Berührungen, bei denen es fremdelt. Wen diese Gedanken faszinmiert haben, der wird sicher auch dieses Buch gewinnbringend lesen. 
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-  * ''Ende, Michael''\\ //Die unendliche Geschichte.//\\ 428 S. illustriert von Roswitha Quadflieg. Stuttgart 1979: Thienemanns Verlag.\\ Die Initiationsreise des jugendlichen [[wiki:heldenreise|Helden]] ''Bastian Balthasar Bux'' führt entlang der [[wiki:grenze|Grenze]] von [[wiki:phantasie|Phantasie]] und [[wiki:wahrnehmung|Wirklichkeit]]. Nach Phantasien gelangt nicht jeder; aber einmal dort gelangt auch nicht jeder zurück bleibt im Wahn gefangen. Stark und gesund ist, wer in beiden Welten zuhause sein kann. 
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 ==== Die Überlebenden der Fregatte Medusa ====  ==== Die Überlebenden der Fregatte Medusa ==== 
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 Doch die Geschehnisse sind nicht aus der Gefahrensituation alleine zu erklären und nicht aus dem Versagen [[wiki:einzelne|Einzelner]], sondern zum einen durch das Versagen der Hierarchie, also der Autoritäten an Bord und zum anderen durch die Einstellung der Opfer, durch das Versagen des Verstandes. Beides läßt sich als Folge gesellschaftlicher Zustände im damaligen Frankreich verstehen: Hoffnungslosigkeit und Gewalt als Mittel der Wahl. Diese Zutaten gibt es auch heute noch, man werfe einen Blick in die Nachrichten. Doch die Geschehnisse sind nicht aus der Gefahrensituation alleine zu erklären und nicht aus dem Versagen [[wiki:einzelne|Einzelner]], sondern zum einen durch das Versagen der Hierarchie, also der Autoritäten an Bord und zum anderen durch die Einstellung der Opfer, durch das Versagen des Verstandes. Beides läßt sich als Folge gesellschaftlicher Zustände im damaligen Frankreich verstehen: Hoffnungslosigkeit und Gewalt als Mittel der Wahl. Diese Zutaten gibt es auch heute noch, man werfe einen Blick in die Nachrichten.
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 +==== Tsunami ====
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 +  Josef Haslinger
 +  Phi Phi Island. Ein Bericht
 +  1. Auflage, Hrsg., Frankfurt am Main: S. Fischer 2007
 +  Pappband mit Lesebändchen 12x20 cm: 204 Seiten
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 +//»zur begrüßung wurden uns mangodrinks serviert. die junge, attraktive rezeptionistin, die uns die bungalows zuwies, empfahl uns, für das weihnachtsdinner einen tisch zu reservieren. … zwei tage später war der rezeptionsbereich des princess eine mit leichen durchsetzte müllhalde. nach der katastrophe wurde auf der hotel-website eine liste der im tsunami umgekommenen angestellten veröffentlicht. mit fotos. auch das unserer attrakltiven rezeptionistin war dabei. im princess sind vierzig angestellte gestorben, darunter auch paare. sie hinterließen vierundzwanzig vollwaisen. die liste der toten mitarbeiter wurde später von der website genommen, und es blieb nur noch die liste der hotelgäste vom 26. dezember im netz.«//\\ 
 +''Josef Haslinger'' checkte mit seiner Familie zwei Tage vor dem Tsunami ein, alle vier überlebten. Ein Jahr später kehrten sie zurück. Jeder wurde auf seine Art von den Erlebnissen verfolgt, Josef Haslinger begann darüber zu schreiben, auch als Methode seine Seele zu reinigen. Das Ergebnis berührt und fesselt. Der Bericht vermeidet romanhafte Ausschmückungen, ist präzise und lapidar. Genau das aber steht in völligem Widerspruch zur Intensität und Wirkung des Tsunami. Die konsequente Kleinschreibung setzt dem gleichmäßigen Lesefluß nichts entgegen, die Punkte übersieht der gebannte Leser. So wird der Bericht monoton, er fließt unerbittlich. \\ Ziemlich zum Schluß erfahren wir, daß Haslingers kleiner Finger steifgeblieben war, wegen einer durchtrennten Sehne. Im Zehnfinger-Schreibsystem ist dieser Finger für die Shift-Taste zuständig.\\ 
 +Nun ist Haslinger bereits zuvor erfolgreicher Schriftsteller gewesen, auch Professor für literarische Ästhetik. Man darf also unterstellen, daß er die Kleinschreibung nicht aus Gründen der Bequemlichkeit aufrechterhielt. Auch ein Bericht kommt nicht ohne Stilmittel aus und es gibt Romane und Erzählungen, die die Berichtsform wählten, etwa Kafkas Bericht für eine Akademie. Haslingers Bericht ist unter anderem so wirkungsvoll, weil er auf Adjektive, Großschreibung und ausschmückende Manierismen verzichtet und lapidar vom Sterben und Überleben erzählt. Ich habe das Buch quasi ohne abzusetzen gelesen, bis zum Ende. Das gelingt nur wenigen Büchern. (Nur die Klebebindung war weniger fest, die ersten Seiten lösten sich schnell.)
  
 ==== Freies Geleit für Touristen? ==== ==== Freies Geleit für Touristen? ====
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   Duccio Canestrini   Duccio Canestrini
   Schiessen Sie nicht auf den Touristen!   Schiessen Sie nicht auf den Touristen!
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   Zürich/Berlin: Diaphanes 2006   Zürich/Berlin: Diaphanes 2006
   Broschur 12,5x17,5 cm: 176 Seiten   Broschur 12,5x17,5 cm: 176 Seiten
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 Nehmen wir mal an, ein Außerirdischer nähere sich mit seinem Raumschiff der [[wiki:erde|Erde]]. Sein Bordscanner erfaßt die belebte Natur und stellt dann schematisch dar, wo welche Lebewesen leben und wie sich bewegen: Vogelschwärme und Fischzüge, Heuschrecken und wandernde Herden in den Savannen …, jedes seiner Art gemäß.\\  Nehmen wir mal an, ein Außerirdischer nähere sich mit seinem Raumschiff der [[wiki:erde|Erde]]. Sein Bordscanner erfaßt die belebte Natur und stellt dann schematisch dar, wo welche Lebewesen leben und wie sich bewegen: Vogelschwärme und Fischzüge, Heuschrecken und wandernde Herden in den Savannen …, jedes seiner Art gemäß.\\ 
 Doch eine Species, die mobilste des Planeten, bewegt sich zu Wasser, zu Lande und in der Luft, in Trocken- und Feuchtgebieten, in den [[wiki:tropen|Tropen]] und in der [[wiki:arktis|Arktis]]. Ihren Wanderungen scheint etwa ein jahreszeitlicher Sinn zu fehlen und so drängt sich dem Außerirdischen die Frage auf: Warum bewegen sich die Vertreter dieser Species überhaupt von A nach B? Doch eine Species, die mobilste des Planeten, bewegt sich zu Wasser, zu Lande und in der Luft, in Trocken- und Feuchtgebieten, in den [[wiki:tropen|Tropen]] und in der [[wiki:arktis|Arktis]]. Ihren Wanderungen scheint etwa ein jahreszeitlicher Sinn zu fehlen und so drängt sich dem Außerirdischen die Frage auf: Warum bewegen sich die Vertreter dieser Species überhaupt von A nach B?
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 Ein zu Tode erschrockener Tourismus fordert insbesondere nach dem 11. September 2001 eine perfektere Überwachung: maschinenlesbare Ausweise, Fingerabdrücke, Iris-Scan, lückenlose Videoüberwachung, ein überwachter E-Mail-Verkehr … [[wiki:reisen|Reisen]] als Suche nach [[wiki:freiheit|Freiheit]]? Nur auf Kosten der Freiheit. Die Mobilität wird zum Problem der öffentlichen Ordnung. Unverdächtig ist jeder, der an Orten verweilt, an denen man Produkte und Dienstleistungen konsumieren kann. Wer aus den kontrollierten Strömen ausbricht, wird zum Problem. Ein zu Tode erschrockener Tourismus fordert insbesondere nach dem 11. September 2001 eine perfektere Überwachung: maschinenlesbare Ausweise, Fingerabdrücke, Iris-Scan, lückenlose Videoüberwachung, ein überwachter E-Mail-Verkehr … [[wiki:reisen|Reisen]] als Suche nach [[wiki:freiheit|Freiheit]]? Nur auf Kosten der Freiheit. Die Mobilität wird zum Problem der öffentlichen Ordnung. Unverdächtig ist jeder, der an Orten verweilt, an denen man Produkte und Dienstleistungen konsumieren kann. Wer aus den kontrollierten Strömen ausbricht, wird zum Problem.
  
-==== Tsunami ==== +===== Das Selbst und die Fremde ===== 
-  Josef Haslinger + 
-  Phi Phi Island. Ein Bericht +  Jens Clausen 
-  1. Auflage, Hrsg., Frankfurt am Main: S. Fischer 2007 +  Das Selbst und die Fremde 
-  Pappband mit Lesebändchen 12x20 cm: 204 Seiten +  Über psychische Grenzerfahrungen auf Reisen 
-//»zur begrüßung wurden uns mangodrinks serviert. die junge, attraktive rezeptionistin, die uns die bungalows zuwiesempfahl unsfür das weihnachtsdinner einen tisch zu reservieren… zwei tage später war der rezeptionsbereich des princess eine mit leichen durchsetzte müllhalde. nach der katastrophe wurde auf der hotel-website eine liste der im tsunami umgekommenen angestellten veröffentlichtmit fotosauch das unserer attrakltiven rezeptionistin war dabei. im princess sind vierzig angestellte gestorbendarunter auch paare. sie hinterließen vierundzwanzig vollwaisen. die liste der toten mitarbeiter wurde später von der website genommen, und es blieb nur noch die liste der hotelgäste vom 26dezember im netz.«//\\  +  1. Auflage, Edition Das Narrenschiff im Psychiatrie-Verlag Bonn 2007 
-''Josef Haslinger'' checkte mit seiner Familie zwei Tage vor dem Tsunami einalle vier überlebten. Ein Jahr später kehrten sie zurück. Jeder wurde auf seine Art von den Erlebnissen verfolgtJosef Haslinger begann darüber zu schreibenauch als Methode seine Seele zu reinigenDas Ergebnis berührt und fesselt. Der Bericht vermeidet romanhafte Ausschmückungenist präzise und lapidar. Genau das aber steht in völligem Widerspruch zur Intensität und Wirkung des TsunamiDie konsequente Kleinschreibung setzt dem gleichmäßigen Lesefluß nichts entgegendie Punkte übersieht der gebannte LeserSo wird der Bericht monotoner fließt unerbittlich. \\ Ziemlich zum Schluß erfahren wir, daß Haslingers kleiner Finger steifgeblieben war, wegen einer durchtrennten SehneIm Zehnfinger-Schreibsystem ist dieser Finger für die Shift-Taste zuständig.\\  +  Pappband mit Umschlag 13x21 cm: 340 Seiten 
-Nun ist Haslinger bereits zuvor erfolgreicher Schriftsteller gewesen, auch Professor für literarische Ästhetik. Man darf also unterstellen, daß er die Kleinschreibung nicht aus Gründen der Bequemlichkeit aufrechterhieltAuch ein Bericht kommt nicht ohne Stilmittel aus und es gibt Romane und Erzählungen, die die Berichtsform wählten, etwa Kafkas Bericht für eine Akademie. Haslingers Bericht ist unter anderem so wirkungsvollweil er auf Adjektive, Großschreibung und ausschmückende Manierismen verzichtet und lapidar vom Sterben und Überleben erzähltIch habe das Buch quasi ohne abzusetzen gelesen, bis zum Ende. Das gelingt nur wenigen Büchern. (Nur die Klebebindung war weniger fest, die ersten Seiten lösten sich schnell.)+//»Ich schreibe, Ich leseIch atme. Ich esse. In dieser Reihenfolge. Man könnte mir die Nahrung wegnehmen, die Luft zum Atmen, vielleicht sogar die Bücheraber wenn man mir Stift und Papier nehmen würdeich hätte dem Wahnsinn nichts mehr entgegenzusetzen.«// 
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 +Der Autor verknüpft literarische Reiseschilderungen mit psychischen Aspekten und geht der Frage nach, wie Menschen auf Reisen ihr Selbst verlieren– Eine äußerst interessante Betrachtungsweise, besonders für Globetrotter, für die Reisen mehr ist als Urlaub und denen man zugestehen darf, daß ihre Reisen sie häufig an Grenzen bringen, die ihr Selbst in Frage stellenEin Motto des Globetrotter-Clubs könnte durchaus sein: »Leute ohne Macke sind Kacke«; doch ist nicht jeder mit Macke willkommenes sei denn, er rackert sich reisend damit ab. 
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 +Der Appetit reflektionserprobter Globetrotter ist mit diesem Buch sicher zu wecken, insbesondere die einleitenden Kapitel sind von grundsätzlichem Interesse und behandeln zunächst Aspekte des Reisensdes Fremden und des Selbst. Doch stellt der Autor erhöhte Anforderungen an seine Leser – entstand das Buch doch aus seiner Doktorarbeit und handelt in der Hauptsache vom irritierten Selbst (Dissoziation), vom erschöpften (Depression), vom verunsicherten (adoleszente Krisen) und entgleitenden Selbst (Wahn und Psychose)Was vielleicht abschreckend klingt, ist trotz aller Theorie mit beiden Füßen fest auf dem selben Boden, auf dem wir Reisende ebenfalls stehen und verzichtet auf fachsprachliche Pirouetten. 
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 +//»Wagt’s mit meiner Kost ihr Essermorgen schmeckt sie euch schon besser und schon übermorgen gut«// – das [[wiki:wagnis|Wagnis]]die Reisen und sich Selbst einmal anders zu betrachtenführt jedenfalls zu erhellenden EinsichtenEine zentrale Kategorie des Werkes ist „die Fremde“ – ein Thema, das wiederholt auf die wechselwirkende Berührung von Welt und Selbst hinweistBerührungenbei denen es fremdeltWen diese Gedanken faszinmiert haben, der wird sicher auch dieses Buch gewinnbringend lesen. 
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 +  * ''EndeMichael''\\ //Die unendliche Geschichte.//\\ 428 Sillustriert von Roswitha Quadflieg. Stuttgart 1979: Thienemanns Verlag.\\ Die Initiationsreise des jugendlichen [[wiki:heldenreise|Helden]] ''Bastian Balthasar Bux'' führt entlang der [[wiki:grenze|Grenze]] von [[wiki:phantasie|Phantasie]] und [[wiki:wahrnehmung|Wirklichkeit]]Nach Phantasien gelangt nicht jeder; aber einmal dort gelangt auch nicht jeder zurück bleibt im Wahn gefangen. Stark und gesund ist, wer in beiden Welten zuhause sein kann.
  
 ==== Buddhismus ==== ==== Buddhismus ====
wiki/grenze_zwischen_leben_und_tod.1782274206.txt.gz · Zuletzt geändert: von Norbert Lüdtke

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