AGIR >
Wir über uns Der folgende Text ist eine unveränderte Kopie von der Webseite des unten genannten Clubs. Er ist weder ein Rechercheergebnis noch gibt er die Meinung von AGIR wieder.

Download von

http://www.deutscher-rover-club.de am: 09.04.2002

hier gespeichert unter

Archiv zur Geschichte des Individuellen Reisens AGIR
www.reisegeschichte.de
  Bitte nennen Sie beim Zitieren oder Downloaden die originäre Quelle. Über einen Link auf AGIR würden wir uns freuen.
   
  Deutscher Rover Club
   

 

 

Im Oktober 1975 aus vierzehn Gründungsmitgliedern entstanden, zählt der Deutsche Rover Club e. V. (DRC) als bundesweiter Club mittlerweile ungefähr 1000 Mitglieder zu seinen Reihen. Um regionalen Ansprüchen gerecht zu werden, ist der DRC entsprechend den Bundesländern nach Landesgruppen aufgeteilt, die das Clubleben unter dem Vorsitz von Landesobleuten auf regionaler Ebene organisieren und gestalten. Neben dem Bundesvorstand und den Landesobleuten hat sich die Einteilung der Vereinsstruktur in weitere Fachbereiche bewährt. Ob es sich um den aktuellen Informationsaustausch zu entfernten Reisezielen handelt oder um Fragen zu den Tücken der Technik - die Mitglieder im DRC finden immer einen kompetenten Ansprechpartner.

Aktuelles aus dem Clubleben, der Land Rover Szene allgemein, Technik und Tests findet man im sechs mal pro Jahr erscheinenden Vereinsjournal "Rover Blatt", dessenprofessioneller Charakter auch im Ausland hohes Ansehen genießt. Für diese nicht immer leichte Aufgabe mit viel redaktioneller Arbeit ist der Fachbereich "Rover Blatt" mit eigenem Redakteur und vielen freiwilligen Verfassern von Beiträgen zuständig. Der Fachbereich "Internet" soll die Möglichkeiten dieses Mediums im Sinne des DRC erschließen und eine angepaßte Präsentation des Vereins im WWW realisieren.

Als erster Geländewagenverein Deutschlands bot der DRC anfangs nicht nur den Fahrern eines Land Rover ein Zuhause, sondern es strömten auch viele Besitzer von anderen Fahrzeugmarken hinzu. Im Laufe der Jahre haben sich naturgemäß andere markenspezifische Clubs gegründet, so daß es heute nur noch wenige Mitglieder mit Fahrzeugen anderer Hersteller im Verein gibt. Diese sind aber nach vielen Jahren Mitgliedschaft als fester Bestandteil aus dem Clubleben nicht mehr wegzudenken - die Personen zählen.

Stand zu Beginn noch die aus der Not geborene Maxime der Beschaffung von Ersatzteilen und Information ganz oben auf der Liste der Interessen und war der sportliche Einsatz im Gelände ein stetiges begeistertes Vorantasten an das Neue und Unbekannte, so hat die Bandbreite der Betätigungen mit der wachsenden Zahl der Mitglieder ebenfalls eine weite Streuung erfahren - ebenbürtig mit der Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten des Land Rovers. Ist die Austragung von Clubmeisterschaften oder die Teilnahme an Geländesportveranstaltungen für viele immer mehr zur Nebensache geworden, so finden heute die Restaurierung und das Sammeln von Klassikern immer stärkere Beachtung. Neben den Produkten aus dem Hause Land Rover erfreuen sich auch die Linzenzbauten Minerva aus Belgien und Tempo aus Hamburg einer großen Beliebtheit. Dabei bietet sich den Mitgliedern des DRC ein erstaunlicher Fundus an Wissen und Erfahrung im Club.

Die größte Einsatzmöglichkeit für den Land Rover liegt sicherlich immer noch im Bereich der (Fern-)reisen. Es gibt kaum ein Land, das nicht schon von einem oder mehreren DRC'lern bereist wurde - manche Mitglieder sind mehr in der Ferne unterwegs als in der Heimat. Kleinere Gruppierungen oder Einzelpersonen nehmen zusätzlich an den häufiger werdenden Rallies (Supersylvania, El Chott etc.) teil. Auch hierbei können andere Mitglieder in den Genuß von reichhaltigen Tips für die mögliche Umrüstung deseigenen Fahrzeugs kommen.

Die Benutzung von Geländewagen aus beruflicher Notwendigkeit rundet das Spektrum der Aufzählungen ab, ohne jedoch einen Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben. Einen Eindruck über die Vielfalt der Möglichkeiten kann man bei einem der zahlreichen Clubtreffen gewinnen. Zu diesen gehören als feste Bestandteile des Clublebens der Rover-Tag mit alljährlicher Mitgliederversammlung und das Herbsttreffen/Rover-Camp als überregionale Ereignisse, die genauso wie die verschiedenen Veranstaltungen der jeweiligen Landesgruppen als familienfreundliche Zusammenkünfte gestaltet sind und jeder Altersgruppe gerecht werden. Neben Spiel und Spaß für jung und alt gilt es, Gedanken auszutauschen, Erfahrungen weiterzugeben sowie Tips für den nächsten Umbau oder die Wüstenfahrt einzuholen. Ausfahrten, Teilemärkte, Wettbewerbe und Dia-/Filmvorträge komplettieren das Angebot. Kaum eine dieser Veranstaltungen wird aber ohne die Möglichkeit zum Fahren im Gelände abgehalten. Das freundschaftliche Miteinander und das faire Gegeneinander sind beim Winchen, Bergen und Trialfahren immer ein großer Publikums- und Teilnehmermagnet. Altgediente und erfahrene Clubmitglieder sind dabei wertvolle Lehrmeister und so kann eine derartige "Fahrschule" zu einem wichtigen Teil der Vorbereitungen für die nächste große Reise werden.

Nur selten laufen diese Treffen ohne internationale Beteiligung ab, da der DRC gute Beziehungen zu ausländischen Clubs pflegt, weiter ausbaut und gegenseitige Besuche ein ernsthaftes Anliegen sind. So ist unter anderem die alljährlich in Großbritannien stattfindende National Rally Anziehungspunkt vieler Clubmitglieder.

Selbstverständlich sind die Tore des DRC auch im Ausland lebenden Liebhabern des Land Rover geöffnet und so reicht die Mitgliedschaft sogar bis in die Vereinigten Arabischen Emirate oder nach Südafrika.

Neben der Einbindung einer Clubpräsenz in das Internet finden sich immer wieder freiwillige Helfer für eine Darstellung des Vereins mit einem Clubstand bei großen regelmäßigen Veranstaltungen, seien es die deutschen Off-Road Messen, der Oldtimer Markt im norddeutschen Bockhorn oder andere überregionale Treffen. Hierbei wird deutlich, wie breit gestreut die Neigungen der Mitglieder sind. Der Fahrer eines alten Serie I Land Rovers findet genauso Gleichgesinnte wie der des hochmodernen Range Rovers.

Der DRC ist als Verein Mitglied im Sahara Club e. V. und ebenfalls außerordentliches Mitglied in der britischen Association of Rover Clubs Ltd. (ARC), die sich als große Lobby der Markenclubs aus dem Hause Rover versteht. Eine Teilnahme an britischen Geländesportveranstaltungen ist zudem oft an eine ARC-Mitgliedschaft gekoppelt - unsere Mitglieder werden somit im Mutterland des Land Rover in der Clubszene nicht benachteiligt.

  Kontakt & weitere Informationen

AGIR >